Keine gemeinsame Fraktion zwischen Kerstin Kleinschmidt und Karl-Heinz Dauth, Wählerwille wird mit Füßen getreten
Die parlamentarische Zusammenarbeit hat durch diesen unsäglichen Vorgang sehr gelitten. Die Freien Wähler Rodgau sehen den Wählerwillen, durch den Rückzug der Zweitplatzierten, Kerstin Kleinschmidt, nicht bestätigt und wahrhaft schamlos ausgenutzt. War dies eine bewusste und seit langem geplante Wählertäuschung? Nachdem die Ergebnisse der Kommunalwahl bekannt waren, wer wieviel Wählerstimmen erhalten hat, wurden von Kerstin Kleinschmidt überzogene, unrealistische Forderungen, hinsichtlich der Besetzung der Ausschüsse, Beschäftigung als Fraktionsassistenz sowie der Griff nach dem Fraktionsvorsitz, laut. Nach dem Motto „Alles oder nichts“. Dies kann auch durch den Mailverkehr, zwischen dem Fraktionsvorsitzenden der letzten 5 Jahre, Herrn Karl-Heinz Dauth und Kerstin Kleinschmidt, zur Vorbereitung der gemeinsamen konstituierten Sitzung, belegt werden. Hier wurde durch Kerstin Kleinschmidt ein Szenario aufgebaut, dass es den übrigen Aktiven der Freien Wähler Rodgau unmöglich erschien, den Forderungen nachzugeben. Einer Ämterhäufung in dieser Form konnte schlussendlich nicht entsprochen werden, so Karl-Heinz Dauth. Jeder der Aktiven sollte eine Funktion erhalten, so Dauth weiter. Die Kompromissbereitschaft der restlichen Freien Wähler war immer gegeben. So wurde Kerstin Kleinschmidt der begehrte Magistratsplatz angeboten, obwohl sie keine Vorkenntnisse aus dem Parlamentarismus besitzt, welchen sie ablehnte. Kerstin Kleinschmidt hielt weiterhin an ihren o.g. Maximalforderungen fest. Eine Kompromissbereitschaft ihrerseits war nicht zu erkennen. Auf Ihrem Instagram-Kanal versucht jetzt Kerstin Kleinschmidt sich als Opfer der übermächtigen anderen Freien Wähler darzustellen, um Ihre Reputation als gute Mutter von 4 Kindern aufrecht zu erhalten. Hier wird der Versuch einer Legendenbildung gestartet und dies könnte zu einer weiteren Täuschung der Wähler führen. Die Hauptlast der Aktivitäten des Vereins Freie Wähler Rodgau wurden in den letzten 20 Jahren hauptsächlich durch andere Mitglieder und besonders im Wahlkampf zur Kommunalwahl 2026, getragen. Frau Kleinschmidt hatte in Ihrer Zugehörigkeit zum Verein Freie Wähler Rodgau es immer abgelehnt, ein nicht zu vergütendes Ehrenamt zu begleiten. Als Fraktionsassistentin wurde Ihr ein Entgelt in nicht unerheblicher Höhe bezahlt. Leider wurden die Zeichen der Zeit von den Vereinsmitgliedern der Freien Wähler Rodgau nicht rechtzeitig erkannt oder man hat die Zeichen nicht sehen wollen. Die Vereinsmitglieder der Freien Wähler Rodgau haben an ein Miteinander und das Gute im Menschen geglaubt. Kerstin Kleinschmidt lies alle im Glauben, dass eine positive Zusammenarbeit auch in jedem Fall nach der Wahl weitergeht. Dies wurde Ihr mehrfach zugesichert. Damit war die Überraschung umso größer, als die Aktiven, die den Wahlkampf bis zur Grenze der körperlichen und geistigen Erschöpfung geführt haben, nach der Wahl vor die Tatsache gestellt wurden, entweder auf die weit überzogenen Forderungen von Kerstin Kleinschmidt einzugehen oder keine Fraktion mehr bilden zu können. Das Ergebnis hat dann nicht lange auf sich warten lassen. Am Montag, den 30.03.2026, also 2 Wochen nach der Wahl und noch vor der Konstituierung wurde mit einer fadenscheinigen Begründung von Seiten Kerstin Kleinschmidts, dem Erstplatzierten und Spitzenkandidat auf der Liste der Freien Wähler Rodgau Karl-Heinz Dauth mitgeteilt, dass Sie, Kerstin Kleinschmidt, keine Zusammenarbeit in einer zukünftigen gemeinsamen Fraktion wünscht und auch den Verein der Freien Wähler Rodgau verlässt, weil Ihre Forderungen nicht akzeptiert wurden, jedoch ihr Mandat in der Stadtverordnetenversammlung mitnimmt. Man kann entscheiden, dass man an einer Zusammenarbeit nicht mehr interessiert ist, dann aber mit allen Konsequenzen, so Dauth. Moralisch ist es zu tiefst verwerflich, auch noch das, über die Freien Wähler Rodgau erhaltene Wählervotum, jetzt zur Bildung einer anderen Fraktion mitzunehmen und zu nutzen. Hier wurde deutlich der Wählerwille mit Füßen getreten. Geworben wurde von ihr mit folgenden Wahlaussagen u.a. Ehrlichkeit, kein Eigennutz und Politik für alle Bürger. Die Hauptaktivitäten des Wahlkampfes wurden durch andere Mitglieder der Freien Wähler Rodgau umgesetzt. Mit Ihrer Entscheidung hat Sie verhindert, dass es zukünftig weiter eine Fraktion Freie Wähler Rodgau in der Stadtverordnetenversammlung gibt und hat somit die Wahlversprechen der Freien Wähler Rodgau und Ihre Eigenen Versprechen zu Nichte gemacht. Wie man schon vermuten konnte, haben sich die bisherige Koalitionspartner der Freien Wähler Rodgau aus CDU und SPD mit der erstmals in Rodgau angetretenen europäischen Gruppierung Volt zusammengetan. Ob diese Zusammenarbeit auch 5 Jahre Bestand hat, werden wir erfahren, so Dauth. Mal schauen, welche Forderungen von Volt an die beiden Partner vereinbart werden, so Dauth weiter. Es wird sich erweisen, in wieweit sich die beiden Fraktionen aus CDU und SPD darauf einlassen, eigene Positionen für eine Mehrheit fallen zu lassen. Bei mehr als 14 Millionen minus im Haushalt der Stadt Rodgau darf es keine Denkverbote bei den Einsparungen geben. Was treibt Menschen dazu, ganze Generationen von Kommunalpolitikern mit solchen Vorgehensweisen ins Abseits zu stellen. Ist es Macht, ist es Geldgier oder ist es der Eigennutz? So wundert es nicht, so Dauth weiter, dass solche miesen Vorgehensweisen immer mehr Menschen in die Politikverdrossenheit führen. Die Freien Wähler Rodgau fordern Kerstin Kleinschmidt auf, hinsichtlich ihrer moralischen Pflicht und ihren Wahlversprechungen, dass für Sie die Ehrlichkeit und nicht der Eigennutz an erster Stelle steht, auch Ihr Mandat, dass sie nur durch die Freien Wähler Rodgau erhalten hat, nunmehr niederzulegen, damit der Schaden im Parlamentarismus nicht noch größer ausfällt.






